Mittwoch, 28.6.2017
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Libellen auf der Spur

Projekt: Projektvorstellung - Seminare - Kartierungs-App - Kartierung - Projektflächen
Libellen: Artengruppen - Entwicklung - Lebensräume - Gefährdung

 

Projekbiotope

Mehr eine feuchte Senke als ein Teich...
Großgerät im Einsatz...
Auslegen des Schutzflieses...
Im Herbst 2013 wurden bereits die ersten Biotope für Libellen im Rahmen des Projektes angelegt. die Maßnahmen sollen hier kurz vorgestellt werden

Sanierung eines Libellengewässers in Ihren (Ostfriesland):

Die "Naturfreunde Grüne Hopser" e.V. unterhalten seit etlichen Jahren ein öffentlich zugängliches, liebevoll und naturnah gestaltetes Areal bei Ihren in Ostfriesland (südl. v. Leer). Hier wurde auch ein größerer Naturteich angelegt. Neben Amphibien und anderen Wasserlebewesen hat sich hier eine prächtige Sumpfvegetation mit Röhrichten entwickelt und bei der herbstlichen Begehung saßen auch gleich mehrere Pechlibellen an den Stängeln in der Sonne.

Leider ist der Gewässergrund im Laufe der Jahre undicht geworden, so dass zunehmend Wasser verloren ging und letztendlich drohte, dass sich der Teich zu einer nur zeitweise feuchten Senke entwickelte.

Deshalb wurden im Herbst 2013 alle Pflanzen sorgsam aus dem Gewässer entfernt und beiseite gelagert; mit entsprechendem Gerät wurde das Areal neu ausgeformt und mit einer schönen Flachwasserzone zu versehen. Nach Ausbringung eines Kokosgeflechtes mit Schutzflies und Tonauflage sowie einer Lage Sand als Erstsubstrat kann sich das Gewässer nun im Winter wieder mit Wasser füllen - die Pflanzen wurden natürlich zum großen Teil als "Neubegrünung" wieder eingesetzt.

Die ganze, insgesamt sehr aufwändige Aktion wurde zum großen Teil durch die "Grünen Hopser" selbst, durch örtliche Sponsoren und aus Mitteln des NABU-Projektes "Libellen auf der Spur" gemeinsam getragen.

Gelände modelliert und Flies ausgelegt...
Hier ist Handarbeit gefragt - Auslegen der Tonplatten...
Das ist widerum etwas für Spezialisten...
Plattbauch - früher Gast am neuen Teich!
Neuanlage eines Gewässers beim NABU Wedemark

Der NABU Wedemark besitzt seit vielen Jahren eine etwa 5 ha große ehemalige Sandabbaufläche, die sich in Händen der NABU-Aktiven inzwischen zu einem sehr schönen Naturareal entwickelt hat. Regelmäßig fnden hier öffentliche Führungen statt und Schulgruppen kommen zum "Tümpeln" und für andere Aktionen.

Nun wurde im November 2013 in kräftiger Eigenarbeit und mit Unterstützung aus unserem NABU-Libellenprojekt ein neues Gewässer in diesem NABU-Schutzgebiet ausgeschoben und zur Wasserhaltung mit Naturmaterialien verdichtet - wir sind gespannt, welche Pflanzen und Libellen sich im kommenden Frühjahr hier ansiedeln werden.

Bereits in 2013 wurde die Libellenfauna des Gebietes vorsorglich "festgehalten", um Neuzugänge auch als solche erkennen zu können.

Erster Erfolg:

Im Juli 2014 ließ sich bei einer Begehung bereits ein erster Plattbauch ablichten - das ist doch ein vielversprechender Besuch am neuen Teich!

Da der Teich nicht bepflanzt wurde, sondern sich frei entwickeln soll, sind dort in diesem ersten Frühjahr zahlreiche kleine Kreuzkröten zu finden. Diese Krötenart nutzt solche unbewachsenen Flächen, die oft in Sandabbaugebieten oder ähnlichen Arealen kurzzeitig als Pionierstandort entstehen.

Das Team vor Ort: Der NABU Dinklage, der Fuhrunternehmer (2.v.l.) und die Stadt Dinklage (3.v.l.)
Ausgedehnte zukünftige Flachwasserbereiche am ersten der beiden Gewässer...
Das zweite Gewässer - wir sind gespannt auf die Erstbesiedler...
Neuanlage von zwei Gewässern bei Dinklage

Im Bockhorster Moor bei Dinklage betreut der örtliche NABU bereits seit Jahren ein wertvolles Feuchtgebiet, in dem sich unter anderem Schnepfen, Bekassinen, Amphibien und natürlich auch seltene Pflanzen wohlfühlen und ungehindert ausbreiten können. In diesem Gebiet wurden bereits kleinere Tümpel angelegt, die von der Natur schon sehr gut angenommen wurden.

Anfang Dezember 2013 wurden durch den NABU auf einem direkt angrenzenden Feuchtgebiet der Stadt Dinklage in gemeinsamer Finanzierung durch den NABU Dinklage und das Libellenprojekt zwei größere Gewässer (je etwa 1500 qm) mit ausgiebigen Flachwasserbereichen neu angelegt. Sie wurden geradezu "liebevoll" durch einen örtlichen Fuhrunternehmer ausmodelliert. Eine Verdichtung des Gewässergrundes war nicht nötig, da das Oberflächenwasser sich hier auf tonhaltigem Grund natürlicherweise halten wird.

Die umgebenden Vegetationsflächen wurden bei der Neuanlage vor etwa 13 Jahren in Eigenarbeit aus einem nahen wertvollen Biotop in Form von abgestochenen Soden durch den NABU ins Gelände eingebracht und haben sich inzwischen flächendeckend zu prächtigem Röhricht und Feuchtlandvegetation entwickelt - so wurde während der Planungen der neuen Teiche auch ein bislang unbekanntes Vorkommen des seltenen Sumpf-Bärlapp entdeckt (und der Teich kurzerhand ein Stückchen verlegt).

Dementsprechend verbleiben die Uferzonen der neuen Gewässer zunächst ohne Initialbepflanzung und wir werden gespannt beobachten, welche "Pioniere" aus der direkten Umgebung sich dort zuerst ihren Platz suchen werden.

Weitere Maßnahmen sind in Planung:

  • RUZ Ammerland/Rostrup: Neuanlage eines kleinen Libellenteiches in der Außenanlage des Umweltbildungszentrums
  • Elisabethfehn-Moormuseum: Neuanlage eines "Moorgewässers" auf dem Gelände des Moormuseums
  • NABU-Artenschutzzentrum Leiferde: Neuanlage eines Libellengewässers auf dem Gelände des Artenschutzzentrums
  • NABU Syke: Sanierung zweier bestehender Libellengewässer auf städtischem Grund; die Flächen sind seit Jahren in Betreuung des örtlichen NABU
  • Oldenburg-Kolleg: Auf dem öffentlcih zugänglichen Gelände des Oldenburg-Kolleg soll ein kleines Libellengewässer neu entstehen
  • Botanischer Garten Oldenburg: Sanierung eines bestehenden Kleingewässers mit Optimierung in Hinblick auf Libellen; in enger Kooperation mit der "Grünen Schule" Oldenburg
  • NABU Ostfriesland/Besucherzentrum Woldenhof: Eine Neuanlage und Sanierung eines bestehenden Gewässers sind geplant
  • NABU-Naturgarten Oldenburg: Neuanlage eines kleinen Flachwasserteiches im NABU-eigenen Naturgarten

Potentielle Projektflächen:

Sie haben eine Fläche zur Neuanlage eines Libellengewässers oder möchten ein bestehendes Gewässer als Libellenlebensraum optimieren? Wenn die Gewässer öffentlich zugänglich sind, wenden Sie sich direkt an die Projektleitung:

Bernd Ziesmer
NABU Oldenburger Land
Schlosswall 15
26122 Oldenburg

Tel: 0441-25600
Mail: ziesmer@nabu-oldenburg.de

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Impressum
NABU-Oldenburger Land, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg
Tel: 0441-25600 - Fax: 0441-2488761 - mail@nabu-oldenburg.de
Öffnungszeiten: Mo - Do, 15.00 - 17.00 Uhr
Gestaltung + Technik: ziesmer@nabu-oldenburg.de