Freitag, 24.2.2017
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Turmfalken - Artenschutz in der Stadt

Blick ins Nest - Ende Mai 2016 sind vier Eier gelegt...
In der Thomas-Kirche in Oldenburg-Ofenerdiek wurde eine Webcam in einem Turmfalkenkasten installiert, die aktuelle Bilder direkt aus dem Nest sendet. In diesem Nistkasten brüten schon seit mehreren Jahren regelmäßig Turmfalken.

Im Mai 2016 wurde dieser Kasten erneut durch ein Turmfalkenpärchen besetzt. Am 22. Juni sind die ersten Küken geschlüpft und Ende Juli haben vier Jungtiere den Turmfalkenkasten verlassen!

Wenn die Falken im kommenden Jahr wiederkommen, werden wir die jetzt abgeschaltete Webcam erneut aktivieren.

Erfolgreiche Brut im Turmfalkenkasten...
Das Projekt:

Im Rahmen des bundesweiten NABU-Projektes "Lebensraum Kirchturm" haben sich die Mitglieder des NABU Oldenburger Land Johannes Bartner und Melanie Witte zur Aufgabe gemacht, Nistkästen für Turmfalken in Kirchtürmen in Oldenburg und weiterer Umgebung anzubringen.

Zurzeit werden etwa 80 dieser Spezialkästen für Turmfalken durch die beiden Ehrenamtlichen betreut.

Der Turmfalke:

Der Turmfalke, allerorts bekannter kleiner Greifvogel, wurde im Jahr 2007 zum "Vogel des Jahres" gewählt. Grund war, dass auch im Falle des Turmfalkens eine Bestandsreduzierung zu beobachten war.

Turmfalken brüten naturgemäß in Felswänden mit Nischen oder auch in größeren Bäumen. Sie bauen keine aufwändigen Nester, sondern legen ihre Eier auf den Boden des Brutplatzes ab. Seltener benutzen sie auch alte verlassene Nester von Krähen oder Tauben. Der Turmfalke fühlt sich vor allem im offenen Gelände wohl, nutzt aber auch sehr gern Siedlungsränder zur Brut, wobei er zur Jagd dann Flächen im Umkreis von mehreren Kilometern nutzt. In dörflichen Siedlungen und Stadträndern lassen sich spezielle Turmfalkenkästen sehr gut in der Höhe an Kirchtürmen anbringen, wodurch dem Turmfalken die Nistplatzsuche gerade im Flachland sehr erleichtert wird.

Turmfalken sind äußerst geschickte und schnelle Flieger; typisch ist ihr Rüttelflug, womit sie bei der Jagd Ausschau nach Beute halten. Sie stürzen sich dann aus der Luft gezielt herab. Turmfalken sind ausschließliche Bodengreifer. Vor allem Kleinsäuger wie Mäuse stellen die Hauptnahrungsquelle dar. Aber auch kleine Vögel, Reptilien, Amphibien und größere Insekten gehören zum Beutespektrum.

Von April bis Mai legt das Weibchen meist 5-6, selten bis zu 9 Eier. Die Eier sind meistens rotbraun gefleckt. Die Brut dauert etwa 4 Wochen. Die Aufzucht der Jungen betreiben die Turmfalkenpärchen gemeinsam.

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