Mittwoch, 28.6.2017
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Feldsperlinge - Vögel des Siedlungsrandes 

 

HINWEIS: Die kostenfreien "Sperlings-Reihenhäuser" für das Oldenburger Land sind inzwischen an die örtlichen NABU-Gruppen verteilt. Erkundigen Sie sich bitte direkt bei Ihrer örtlichen NABU-Gruppe, ob noch Kästen verfügbar sind - beim NABU in Oldenburg sind die Kästen alle vergriffen!

 

Feldsperling (Foto: Tom Dove)...
Zum Projekt:
Noch vor wenigen Jahrzehnten oftmals als "Schädling" eingestuft, der in großen Trupps über Getreidefelder herfallen konnte, wurde der Feldsperling unter anderem durch vergiftetes Getreide und Ausräumen der Gelege gezielt bekämpft. Heute findet er sich in der Vorwarnliste der "Roten Liste der gefährdeten Tierarten" Deutschlands wieder!

Allein in den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde ein Rückgang der Population auf zwei Drittel des ursprünglichen Bestandes festgestellt.

Feldsperlinge sind Vögel des Siedlungsrandes - gerade im Übergang von Siedlungsrandlagen zur freien Landschaft finden diese Vögel ihren Lebensraum. In diese Bereiche zielt unser Projekt, mit dem wir den Feldsperlingen im Oldenburger Land helfen wollen.

Gefördert durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung können wir von Mai 2016 bis Ende April 2018 Lebensräume für den Feldsperling im Oldenburger Land aufwerten. Hierzu bieten wir in Kooperation mit den etwa 20 NABU-Gruppen im Oldenburger Land verschiedene Aktionen an:

Die Spatzenfibel: DIN A5, durchgehend farbig, 28 S.
Die Spatzenfibel:
Zentrales Thema der LBV-Spatzenfibel sind zwar die Haussperlinge - jedoch sind sehr viele Dinge, die den mehr städtisch ausgerichteten Spatzen betreffen, ebenso für den Feldsperling gültig.

Nistgelegenheiten, Insektenfutter für den Nachwuchs, Wildblumenflächen als Futterquelle für erwachsene Tiere, Gehölze und Hecken als wichtige Lebensräume etc...

Das Heft konnte kostenfrei beim NABU Oldenburg, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg bestellt werden - inzwischen ist unser durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung finanziertes Kontingent allerdings vergriffen - wir können das Heft nur noch gegen den Kaufpreis von 2,50 Euro anbieten!

Tel.: 0441-25600
ziesmer@nabu-oldenburg.de

Walzen nach der Aussaat - Anlage eines Blühstreifens bei Wardenburg...
Saatgut:
Wildblumensaat für Feldsperlinge - am besten in Gärten am Siedlungsrand oder auf Flächen in der freien Landschaft ausgebracht. Blühstreifen, Wegsäume und randliche Brachflächen bieten den ausgewachsenen Sperlingen wertvolle Nahrungsflächen.

Kleinsaat, Knospen und andere Pflanzenteile stellen die Hauptnahrung der Feldsperlinge dar und blühende Brachen und ähnliche Flächen werden aufgrund der immer intensiver betriebenen landwirtschaftlichen Nutzung immer seltener. Wir haben in einer ersten Runde im Frühjahr 2016 bereits 5 kg Saatmischung für 5000 qm Feldraine, Wegsäume und Blühstreifen ausgebracht - damit ist das Kontingent an kostenfreiem Saatgut im Rahmen unseres Projektes auch erschöpft!

Hier die Artenliste zu der von uns ausgebrachten Saatgutmischung...

Reihenhäuser: Feldsperlinge sind gesellige Tiere - die Kästen gibt es mit Einfluglöchern und mit Einflugschlitzen...
Nisthilfen:
In Rahmen des Projektes können wir kostenfreie Nisthilfen für Feldsperlinge zur Verfügung stellen. Da Sperlinge sehr gesellige Tiere sind und sich nicht an direkter Nachbarschaft stören, haben wir "Reihenhäuser für Feldsperlinge" entwickelt.

Diese Dreifamilienkästen werden an der Hauswand, am Carport oder einer Schuppenwand montiert. Aufgrund ihrer Breite sind sie nicht zur Anbringung an Bäumen geeignet. Die Einschlüpfe sind entweder schmale Schlitze, durch die meist nur Spatzen schlüpfen, oder auch Rundöffnungen, durch die auch Kohlmeisen und andere Arten kommen. Letztere Kästen dienen also nicht nur den Feldsperlingen, die ersten sind eine gezieltere Maßnahme nur für Sperlinge. Wählen Sie selbst...

Da wir die Kästen nicht einzeln versenden, wenden Sie sich bitte an die nächste NABU-Gruppe oder direkt an uns beim NABU Oldenburg, damit wir überlegen können, wie der Sperlingskasten den Weg zu Ihnen findet! Diese Kästen sollen natürlich bevorzugt in Gärten oder anderen Flächen in Randlage angebracht werden, innerhalb größerer geschlossener Siedlungen sind kaum Feldsperlinge zu erwarten...

HINWEIS: Die kostenfreien "Sperlings-Reihenhäuser" für das Oldenburger Land sind inzwischen an die örtlichen NABU-Gruppen verteilt. Erkundigen Sie sich bitte direkt bei Ihrer örtlichen NABU-Gruppe, ob noch Kästen verfügbar sind - beim NABU in Oldenburg sind die Kästen alle vergriffen!

Pflanzpakete:
Ebenso werden wir über die örtlichen NABU-Gruppen im Oldenburger Land kostenfreie Stauden-Pflanzpakete verteilen - mit Arten, die den Feldsperlingen auf unterschiedliche Weise helfen können. Sei es als Nahrungspflanze oder als Quartier für Insekten, die widerum unentbehrlich für die Aufzucht der jungen Feldsperlinge sind. Diese Aktion zielt auf Gärten am Siedlungsrand ab.

Für die Pflanzpakete stellen wir auch ein Kontingent für den direkten Versand zur Verfügung - so können Sie auch an diesem Projekt teilnehmen, falls ein Transport über eine örtliche NABU-Gruppe in Ihrer Nähe nicht möglich sein sollte.

Sträucher und Obstbäume:

Hecken und Bäume bilden wichtige Strukturen im Lebensraum des Feldsperlings - hier wird sich vor allem getroffen und ausgetauscht - das soziele Leben ist für Sperlingsvögel ein Muss und deshalb fördern wir auch die Anpflanzugn von Hecken, einzelenen Sträuchern und Obtbäumen - dies wird im Herbst geschehen und wir werden an dieser Stelle und in der Presse darauf hinweisen.

Winterfutter:
In der Winterzeit werden wir kostenfreies Winterfutter für Feldsperlinge anbieten - natürlich wirds da auch den einen oder anderen "Mitesser" geben, was uns aber nicht stören soll...

Feldsperling: braune Kappe, schwarzer Wangenfleck (Foto: Tom Dove)
Die Feldsperlinge:
Den meisten sind die "Spatzen", also die Haussperlinge, der Inbegriff der Sperlinge. Dies liegt zum Einen daran, dass wer im städtischen Raum wohnt, diese Art auch wesentlich häufiger zu Gesicht bekommt. Aber zum Anderen sind die Haussperlinge als Kulturfolger, die geradezu die Nähe des Menschen suchen, auch wirklich etwas auffälliger und frecher in ihrem Verhalten. Somit fallen sie einfach mehr ins Auge.

Während der Spatz als Männchen eine deutliche graue Kappe und kastanienbraune Schläfen trägt, kommt das Weibchen unscheinbarer mit graubraunem Kopf und hellem Streifen über den Augen daher. Bei den Feldsperlingen widerum sind die Geschlechter auf Anhieb nicht zu unterscheiden: beide tragen eine kräftige kastanienbraune Kappe auf dem Kopf, die sich bis zum Nacken hinzieht. Feldsperlinge sind in der Regel etwas zierlicher und schlanker als ihre städtischen Verwandten.

Was kann ich tun?:
Um den Feldsperlingen im Oldenburger Land zu helfen, können Sie für einen artenreichen, bunten und auch mal etwas unaufgeräumten Garten sorgen. Futterpflanzen, Nistgelegenheiten - sei es unter Dachziegeln, am alten Schuppen oder als Nistkasten - anbieten und auch alles was Sie für die Insektenwelt in Ihrem Garten tun, kann den Feldsperlingen helfen, ihre Jungen aufzuziehen. Sträucher, Hecken und Obstbäume - Feldsperlinge sind gesellig und haben meist ihre festen Orte, an denen sie sich einiges "zu erzählen" haben...

Bestellen Sie sich die kostenfreie Spatzenfibel bei uns und überlegen Sie, welches unser kostenfreien Projektangebote (s.o.) für Sie passen könnte! Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen und dann können wir alles weitere direkt besprechen...

Kontakt zur Projektleitung:
NABU Oldenburger Land e.V.
Bernd Ziesmer
Schlosswall 15, 26122 Oldenburg
Tel.: 0441-25600
ziesmer@nabu-oldenburg.de

 

Wir danken für die Förderung dieses Projektes durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung!

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Impressum
NABU-Oldenburger Land, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg
Tel: 0441-25600 - Fax: 0441-2488761 - mail@nabu-oldenburg.de
Öffnungszeiten: Mo - Do, 15.00 - 17.00 Uhr
Gestaltung + Technik: ziesmer@nabu-oldenburg.de