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Schmetterlinge im Küstensaum: Einführung - Lebensräume und Arten - Ausstellung - Schutz - Veranstaltungen und Kontakt - Artenliste Einführung
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| Die Strand-Erdeule ist bestens an das Leben am Strand angepasst |
Wenn man die Ostfriesischen Inseln besucht, würde man wahrscheinlich nicht an Schmetterlinge denken. Doch neben Seehunden, Vögeln und Mollusken gibt es an der Nordseeküste eine Reihe spezialisierter Schmetterlinge, die man im Binnenland vergebens suchen würde. Diese „Küstenschmetterlinge“ leben auf Salzwiesen, in Dünen oder sogar direkt am Strand also an Orten, wo man sie wahrscheinlich nicht vermuten würde.
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| Autor C. Heinecke bei der Raupensuche in den Weißdünen |
Die Küstenlebensräume beherbergen eine durchaus beachtliche Zahl an Schmetterlingen. Allein auf den Ostfriesischen Inseln werden mehr als 500 Großschmetterlingsarten vermutet. Aktuell nachgewiesen sind hier inzwischen 407 Großschmetterlinge (einschließlich der Widderchen, Holzbohrer, Wurzelbohrer, Schneckenspinner, Glasflügler und Sackträger) - das sind 40% der niedersächsischen Arten.
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| Das Erdeichel-Widderchen zählt zu den auffälligeren Schmetterlingsarten, die auf den Ostfriesischen Inseln beobachtet werden können |
Im Rahmen des Projektes „Schmetterlinge des Küstensaumes im Niedersächsischen Wattenmeer“ wurden von 2008 2010 Schmetterlinge auf den Ostfriesischen Inseln und an der niedersächsischen Festlandküste nachgewiesen. Inhalt dieses Projektes war jedoch nicht nur die Erforschung der Schmetterlingsfauna sondern auch die Umsetzung mehrerer öffentlichkeitswirksamer Schritte sowie die Entwicklung allgemeiner Schutzmaßnahmen. Auf dieser Homepage können Sie sich genauer über die Ergebnisse des Projektes informieren.
Um aktuelle Fotos von einzelnen Arten und ihren Lebensräumen zu erhalten, wurden bei sämtlichen Erfassungen (Tagfalter und Nachtfalter) eine Fotoausrüstung - bestehend aus einer digitalen Spiegelreflexkamera (Canon EOS 400D), einem Makroobjektiv, einem geländetauglichen Stativ und einem Fernauslöser - mitgeführt.
Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer durchgeführt
Gefördert aus Mitteln der Niedersächsischen Wattenmeerstiftung
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