Freitag, 20.7.2018
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Plan Bee - Wissenswertes zu Wildbienen 

Projektvorstellung - Wissenswertes - Nisthilfen - Nektarpflanzen - Projektfotos - Projektbroschüre - Radiosendung zum Projekt

 

Steinhummel auf Mauerpfeffer...
Wildbienen sind nicht etwa, wie man vielleicht erst mal annehmen könnte, entflohene Honigbienen. Hinter dem Begriff „Wildbienen“ verbergen sich vielmehr etwa 560 Arten (in Deutschland), auch die 30 Hummelarten gehören dazu. Weltweit gibt es sogar mehr als 16.000 Wildbienenarten! Im Oldenburger Stadtgebiet wurden bisher 75 Arten nachgewiesen. Die Honigbiene hingegen ist eine domestizierte Art, die vom Menschen schon lange als Honig- und Wachsliferantin genutzt wird.

Die meisten Wildbienen leben solitär, also allein und nicht als Volk. Jedes Weibchen legt Eier und sorgt selbst für die Brut vor. Zu den staatenbildenden Wildbienen gehören zum Beispiel alle Hummelarten, die in einjährigen Völkern leben. Eine weitere Strategie kann man bei den sogenannten Kuckucksbienen beobachten: Sie legen gar keine eigenen Nester an, sondern legen ihre Eier in die Brutzellen anderer Bienenarten.

Alle Wildbienen sind für ihre Ernährung auf Blüten angewiesen. Sie ernähren sich nicht nur als "erwachsene" Tiere von Pollen und Nektar, sie versorgen auch ihre Brut damit (bis auf die Kuckucksbienen!). Daher sind Wildbienen effizientere Bestäuber als Tiere, die nur für den Eigenbedarf Blüten besuchen, wie zum Beispiel Schmetterlinge. Sie sind daher nicht nur besonders wichtig für die Bestäubung unserer Obst- und Gemüsepflanzen, sondern auch für den Erhalt vieler Wildpflanzen. Als kleine summende Landschaftspfleger leisten sie einen beträchtlichen Teil dazu, dass die verschiedensten Lebensräume so aussehen wie sie aussehen. Ihre besonders effiziente Arbeitsweise wird teilweise gezielt eingesetzt, so bestäubt die Dunkle Erdhummel in vielen Gemüsebaubetrieben Tomatenpflanzen.

Anders als Honigbienen sind alle Solitärbienen, soziale Furchen- und Schmalbienen, Kuckucksbienen sowie fast alle Hummelarten vollkommen friedfertig. Sie stechen nur, wenn sie ihr Leben bedroht sehen, beispielsweise wenn man sie mit den Fingern drückt oder wenn man auf sie tritt. Ihre Stiche sind jedoch weitaus weniger schmerzhaft als die von Honigbienen oder Wespen. Da der Stachel nicht abreißt und somit nicht in der Haut bleibt und nur eine geringe Menge an Gift abgegeben wird, hinterlässt der Stich keine Schwellung. Und längst nicht alle Bienen können uns stechen! So ist der Stachel beispielsweise bei Sandbienen viel zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen. So kann man sich gefahrlos auch an Orten aufhalten, wo tausende von Weibchen auf engem Raum dicht beieinander nisten.

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