Freitag, 19.1.2018
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Schutz der Gebäudebrüter - Artenportraits

Hauptseite Gebäudebrüter - Artenportraits
 

Schleiereule - ein typischer Scheunenbewohner
Schleiereule:

Auch für die Schleiereule mit dem charakteristischen herzförmigen Gesicht wird es immer schwerer, geeignete Brutmöglichkeiten zu finden. Der als Jäger von Ratten und Mäusen von Landwirten gern gesehene Gast lebt bevorzugt in menschlicher Nähe und nutzt Scheunen, Ställe und Kirchtürme mit Einfluglöchern und passendem Nistkastenangebot als Brutplatz. Da jedoch in modernen Gebäuden auf diese „Eulenlöcher“ verzichtet wird, und diejenigen in alten Gebäuden vergittert werden, findet die Schleiereule kaum noch geeignete Brutmöglichkeiten.

Turmfalke - er mag es besonders hoch, oft dienen ihm Kirchtürme als Brutplatz
Turmfalke:

Der Vogel des Jahres 2007 ist ein „Felsbrüter“, der nach Möglichkeit in Spalten und Höhlen brütet. Doch nutzt er auch gerne Nistmöglichkeiten in Mauernischen und Höhlungen, die vor allem in alten Gebäuden zu finden sind. Ähnlich wie bei der Schleiereule werden diese jedoch zunehmend vom Menschen durch Sanierung zerstört, sodass er auf künstliche Brutgelegenheiten, wie etwa geeignete Nistkästen, die der Mensch ihm bieten kann, angewiesen ist.

Haussperling - früher einer der häufigsten Vögel im Siedlungsbereich - heute leider nicht mehr
Haussperling:

Der Haussperling, besser als Spatz bekannt, ist ein Nischen-, Höhlen- und Freibrüter, der gerne gemeinschaftlich brütet. Dabei nutzt er auch geschützte Hohlräume an oder in der Nähe von Gebäuden oder in Mauerlöchern. Doch auch diese Nistmöglichkeiten werden oft durch den Bau moderner Gebäude und Sanierungen zerstört, sodass es kaum noch passende Nischen oder Hohlräume gibt, die als Brutplätze verwendet werden könnten.

Hausrotschwanz - findet sich auch in Siedlungsgebieten
Hausrotschwanz:

Der Hausrotschwanz ist etwas kleiner als der Haussperling und erkennbar an seinem charakteristischen rostorangen Schwanz und dem ansonsten dunklen Gefieder. Auch er ist ein Nischenbrüter, der jedoch im Siedlungsgebiet eine erstaunliche Flexibilität bei der Nutzung von Niststandorten zeigt. Dabei kommt ihm zugute, dass unempfindlich gegenüber Störungen, Lärm und Gestank ist.

Mauersegler - Sommervogel und oft langjähriger Untermieter an höheren Gebäuden
Mauersegler:

Der Mauersegler, ebenfalls ein Fels- und Nischenbrüter, der auf Grund der Veränderungen seiner Umwelt nun zum Gebäudebrüter geworden ist, ist ein geselliger Kolonienbrüter und zudem sehr standorttreu. Deswegen ist es gerade für ihn wichtig, wenn seine angestammten Brutplätze sowie Nischen und Zugänge zu Dachböden erhalten bleiben. Wenn dies nicht möglich ist, können alternativ Nistkästen außen an den Fassaden angebracht werden.

Mehlschwalbe - Nester werden außen an Gebäuden angeheftet
Mehlschwalbe:

Die Mehlschwalbe ist ein Kolonienbrüter, der an senkrechten Felswänden unter Überhängen, zum Beispiel unter Felsenvorsprüngen, Dachrändern oder Toreinfahrten brütet. Durch entsprechend errichtete Gebäude kann ihr eine Vielzahl von Nistmöglichkeiten geboten werden.

Rauchschwalbe - die Nester werden fast ausschließlich in Stallgebäuden errichtet
Rauchschwalbe:

Ihren Namen hat die Rauchschwalbe durch ihre Gewohnheit, in früheren Jahrhunderten durch die Öffnungen im Giebel, durch die auch der Rauch des Herdfeuers abzog, zu fliegen. Als Nistorte bevorzugt sie Mauervorsprünge oder Balken an der Wand von Ställen oder Scheunen, an denen sie ihre offenen, schalenförmigen Nester aus Schlammklümpchen und Stroh baut.

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