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NABU informiert - Winterfütterung richtig gemacht

Oldenburger Land, d. 7.11.2022:
Die Winterfütterung kommt vielen Vogelarten wie Meisen und Finken zugute und viele Menschen haben so oftmals die Chance, die gefiederten Freunde aus nächster Nähe beobachten zu können. Das erfreut auch Kinder und Jugendliche, die immer weniger Gelegenheiten haben der Natur so nah zu sein. Wen das Vogelfieber dann einmal gepackt hat, der sollte sich schon mal die Stunde der Wintervögel vormerken die vom 6. bis 8. Januar stattfindet.
Wann soll gefüttert werden?
Je weiter die kalte Jahreszeit fortgeschritten ist, desto geringer ist meist das natürliche Nahrungsangebot für unsere Vögel, besonders dann, wenn der Boden mit Schnee bedeckt ist. Je nach Witterung beginnt man mit der Fütterung im November oder Dezember, nicht allzu spät, so dass die Vögel ausreichend Zeit haben den Futterplatz zu finden und sich an ihn zu gewöhnen.
Was darf gefüttert werden und was nicht?
Mischungen aus Haferflocken, Rosinen, Erdnüssen, Haselnüssen und Sonnenblumenkernen in Verbindung mit Fettfutter werden sehr gerne angenommenen und enthalten zudem alle wichtigen Nährstoffe. Brot sollte dagegen nicht verfüttert werden, da es einen hohen Sättigungsgrad bei einem geringen Nährwert hat. Stark quellende Lebensmittel wie Kokosflocken oder ungekochter Reis dürfen ebenfalls nicht angeboten werden. Auch Käse und Lebensmittelreste eignen sich nicht als Vogelfutter, da hier fast immer Salz, Gewürze und Zusatzstoffe enthalten sind, die die Vögel meist nicht gut verdauen können. Salz kann zudem das Nervensystem der Vögeln schädigen. Natürlich sollte auch kein verdorbenes oder schimmeliges Futter ausgebracht werden.
Wie sollte der Futterplatz aussehen?
Die Futterstelle darf grundsätzlich nicht durch Kot verunreinigt oder nass werden. Futtersäulen und andere geschlossene Systeme sind daher oft die beste Wahl. Sofern doch frei zugängliche Futterhäuschen und Tränken aufgestellt werden, sollten diese am besten täglich gesäubert werden, damit sich Krankheiten nicht allzu leicht übertragen. Es ist von Vorteil, wenn sich zum Schutz vor Fressfeinden dichte Gehölze in der Nähe der Futterstelle befinden.
Wo bekomme ich Tipps und Hilfe zum Thema Winterfütterung ?
Weitere Informationen kann man in der Geschäftsstelle des NABU Oldenburg am Schlosswall 15 erhalten. Dort gibt es zudem Futtersysteme, Fettfutter und hochwertiges selbst gemischtes Vogelfutter, sowie Broschüren zum Thema Futterplätze und Winterfütterung, die teils kostenlos sind.
Interessierte dürfen sich bei noch offenen Fragen gerne unter 0441-25600 oder per Mail an mail@nabu-oldenburg.de melden!

Presserechtlich verantwortlich: Mario Goewert, NABU Oldenburg, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg
 

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