Donnerstag, 9.12.2021
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NABU-Stadtgruppe fordert Landtag auf, tätig zu werden: Bahn-Haltepunkt Wechloy muss deutlich öfter angefahren werden
Verbindung nach Leer/Emden muss attraktiver werden

Oldenburg, d. 17.11.2021:
In einer Eingabe an den Niedersächsischen Landtag fordert die NABU-Stadtgruppe Oldenburg diesen auf, sich bei der Landesnahverkehrsgesellschaft dafür einzusetzen, dass der erst 2015 mit großem Aufwand eingerichtete und mit ausreichenden Parkplätzen ausgestattete Bahn-Haltepunkt Wechloy öfter von Zügen angefahren wird.

„Es ist doch geradezu ein Treppenwitz, dass in Wechloy nur so wenige Züge halten“, begründet Rolf Grösch vom NABU den Vorstoß, „und dadurch viele Pendler, die mit der Bahn insbesondere zur Universität gelangen möchten – Studierende wie Mitarbeiter/innen – an Wechloy vorbeifahren müssen, wenn sie aus dem Westen kommen, und dann im Hauptbahnhof in einen Bus umsteigen müssen, um die Uni und die umliegenden Betriebe zu erreichen, zu denen auch die Berufsbildenden Schulen an der Ammerländer Heerstraße gehören.“

Grösch fordert „echten und beherzten Klimaschutz“ ein:
„Auch andere Züge des Nah- und Regionalverkehrs zwischen Emden/Leer und Bremen müssen viel häufiger den Haltepunkt Wechloy ansteuern, um ihn mehr auszulasten und attraktiver werden zu lassen.“
Entsprechend solle der Landtag auf die Landesnahverkehrsgesellschaft, Deutsche Bahn und Nordwestbahn einwirken.

Der NABU hofft, dass sich der neugewählte Stadtrat dieser Sache annimmt und dabei von der Oldenburger Stadtverwaltung und den Landtagsabgeordneten aus Oldenburg unterstützt wird.

Presserechtlich verantwortlich: Oliver Kraatz, NABU Oldenburg, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg
 

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