Donnerstag, 19.7.2018
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Baumpfade in Oldenburg - Klimaschutz und Lebensraumerhalt in der Stadt

Projektvorstellung
Baum des Monats 2012: Dezember - November - Oktober - September - August - Juli - Juni - Mai - April - März - Februar - Januar
Baum des Monats 2011: Dezember - November - Oktober - September - August - Juli - Juni

Feldulme im Botanischen Garten Oldenburg
Baum des Monats Juli:
Feldulme (Ulmus minor/Ulmus carpinifolia (veraltet))

Zum Baum des Monats Juli wurde die Ulme im Botanischen Garten der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg gewählt. Die 24 m hohe Feldulme wurde um 1939 gepflanzt und gehört mit ihren über 70 Jahren schon zu den seltenen Exemplaren. Ältere Ulmen sind aufgrund der Pilzerkrankung kaum noch zu finden.

Herkunft:

Die Feldulme kommt in weiten Teilen Europas, in Kleinasien, im Kaukasus und in Nordafrika, vor allem in Flusstälern, Auenwäldern und im Tiefland, vor. Der Bestand ist jedoch aufgrund des Ulmensterbens, welches durch den Pilz Ophiostoma (novo-) ulmi verursacht wird, rückläufig. Dieser Pilz greift bevorzugt Bäume mit einem Stammdurchmesser ab 15 cm an, weshalb man nahezu nur noch junge Bäume sieht.

Mächtiger Feldulmenstamm
Nutzung:

Im Mittelalter wurden die Blätter an Schafe verfüttert und die Borke arzneilich z.B. gegen Durchfall verwendet.

Erscheinung:

Eine Feldulme kann bis zu 40 m hoch und 600 Jahre alt werden. Dabei ist die Krone oft länglich bis eiförmig oder der Baum ist strauchförmig. Die Borke ist braungrau zerrissen und rau.

Die sommergrünen 10-16 cm langen Blätter sind meist länglich bis verkehrt-eiförmig mit einem doppelt gesägten Blattrand. Die Oberseite glänzt dunkelgrün, während die hellere Unterseite weiße, samtige Achselbärtchen besitzt. Der Stiel ist ebenfalls behaart.

Die Früchte der Feld-Ulme sind eiförmige, kurzgestielte, einsamige geflügelte Nüsse, welche bis zu 20 mm lang werden. Dabei sind die Flügel graugrün, mit glattem Rand. Die braunen Samen befinden sich im vorderen Drittel.

Feldulmenlaub: oben dunkel, unten grün - dazwischen doppelt gesägt
Die einhäusig zwittrigen Blüten blühen bereits vor dem Laubaustrieb in dichten Büscheln, welche aus vielen kleinen Einzelblüten bestehen. Sie haben eine grünliche Blütenhülle und auffällige rotbraune Staubblätter.
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