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NABU: Stillen Rückbau unserer Zukunft verhindern #HandsOffNature-Bündnis fordert Ende der politischen Abkehr vom Naturschutz in EuropaOldenburg, Oldenburger Land, d. 16.2.2026: Unsere Natur steht unter massivem Druck – seit Jahrzehnten. Trotz Aufforstungsprojekten verlieren Wälder an Fläche, wertvolle Biotope weichen Industrieparks, fruchtbare und wertvolle Böden werden zunehmend versiegelt – immer mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden. Da scheint es geradezu absurd, dass auf europäischer Ebene zentrale Umwelt- und Naturschutzregelungen drohen geschwächt zu werden. Unter dem Schlagwort `Entbürokratisierung´ geraten Standards ins Wanken, die über Jahrzehnte hinweg durch zivilgesellschaftliches Engagement hart erkämpft wurden und unsere Lebensgrundlagen sichern. Genau hier setzt die EU-weite Kampagne #HandsOffNature an und ruft zu entschiedenem Handeln auf.
Starke Umweltgesetze sind nicht die zentralen bürokratischen Hürden, die es abzubauen gilt, sondern vielmehr ein Schutzschild. Sie sichern sauberes Trinkwasser, gesunde Lebensmittel, frische Luft und stabile Ökosysteme. Sie geben der Natur den Raum, den sie braucht, um sich zu erholen und uns mit diesen Lebensgrundlagen zu versorgen – kostenlos. Werden diese Regeln aufgeweicht, geraten ganze Lebensräume aus dem Gleichgewicht. Die Folgen tragen wir alle; durch steigende Klima- und Naturschäden, teure Lebensmittelkosten, gesundheitliche Belastungen und hohe Folgekosten für die Gesellschaft. Dabei trifft es die ökonomisch weniger privilegierten als Erstes.
Besonders alarmierend ist der politische Wille, bestehende Schutzmechanismen zugunsten kurzfristiger wirtschaftlicher Interessen einer petro-fossilen Industrie abzubauen, die versucht ihr auslaufendes Geschäftsmodell so lang wie möglich aufrechtzuerhalten. Kontrollen sollen gelockert und klare Standards verwässert werden. Viele dieser Entscheidungen entstehen unter starkem Lobbydruck. Die dahinterstehenden Mechanismen sind für die Öffentlichkeit kaum nachvollziehbar – aufgrund fehlender Transparenz. Dabei steht viel auf dem Spiel. Wenn Umweltstandards sinken, steigt das Risiko von Verschmutzung in Wasser, Boden, Luft und Nahrung. Schadstoffe gefährden nicht nur die Natur, sondern auch die Gesundheit der Menschen – über Generationen hinweg.
Dem politischen Handeln steht jedoch der klare Wille der Bevölkerung gegenüber und das schon seit Jahren. Eine kürzlich in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage des NABU zeigt, dass eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur befürwortet. Viele wünschen sich einen deutlich stärkeren politischen Umsetzungs-willen beim Schutz von Ökosystemen und Artenvielfalt. Der Rückhalt in der Gesellschaft ist da! Was fehlt, ist die Bereitschaft der Entscheidungstragenden, diesen Willen konsequent in politische Entscheidungen zu übersetzen und gegen Lobby-Einflüsse zu verteidigen.
Mit der Kampagne #HandsOffNature wird dieser Widerspruch sichtbar und stark gemacht. Sie fordert Transparenz in politischen Prozessen, klare Regeln und wirksame Kontrollen. Vor allem aber fordert sie Verantwortung! Denn wenn der Schutz unserer Natur nachlässt, verlieren wir weit mehr als nur schöne Landschaften. Wir gefährden unsere Gesundheit, unsere wirtschaftliche Stabilität und die Zukunft kommender Generationen. Es geht um nichts weniger als die Lebensgrundlagen von rund 450 Millionen Menschen in Europa.
#HandsOffNature richtet sich europaweit mit einer Petition direkt an die EU-Kommission unter Frau von der Leyen. Die Botschaft ist unmissverständlich: Hände weg vom Naturschutz!
Umweltgesetze müssen konsequent verteidigt und gezielt weiterentwickelt werden, statt schrittweise und ökonomisch unsinnig geschwächt zu werden. Jede Stimme zählt und jede Unterschrift sendet ein starkes Signal für Mensch und Natur!
Jetzt ist der Moment, Haltung zu zeigen und das per Mausklick!
Für eine gesunde Umwelt, für eine lebenswerte Zukunft und für ein Europa, das den Schutz seiner Natur ernst nimmt.
Hier die Petition unterzeichnen und die Stimme der Natur stärken:
https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/naturschutz/europa/haendeweg.html
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Hinweise an die Redaktion
Für Rückfragen:
Mario Göwert, NABU-Regionalgeschäftsstelle Oldenburger Land, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg, mario.goewert@nabu-niedersachsen.de, Tel. 0441 25600
Presserechtlich verantwortlich: Mario Goewert, NABU Regionalgeschäftsstelle Oldenburger Land, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg Pressedienst NABU Oldenburg aktuell - archiv
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