Donnerstag, 9.2.2023
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NABU: Schnittgut für Reisighecken nutzen
Naturnahen Garten für Rotkehlchen und Co. anlegen

Oldenburger Land, d. 16.3.2022:
Vor der Corona-Pandemie war es ein alljährliches Ritual vieler Gartenfreunde:
Die Fahrt zum Osterfeuerplatz, um das Gartenschnittgut für das Osterfeuer abzuladen.
„Warum das Schnittgut verbrennen, wenn es sinnvoll für den Garten zu nutzen ist“, rät Oliver Kraatz von der Oldenburger NABU-Geschäftsstelle, „es lässt sich wunderbar für eine Totholzhecke verwenden. Das macht wenig Arbeit und es wird keine Energie für das Häckseln benötigt.“ Reisighecken bieten Sichtschutz und sind ein bevorzugtes Bruthabitat von Zaunkönig und Rotkehlchen. Auch Erdkröte oder Blindschleiche suchen gerne ihren Schutz.

„Eine Reisighecke oder ein Totholzhaufen lassen sich schnell aufschichten und überdeckt man einen Laubhaufen mit geschnittenem Asten, hat man die perfekte Igelburg geschaffen“, freut sich Kraatz. Nahezu jeder Garten bietet eine Ecke, die so genutzt werden könne. Nach einigen Jahren entstehe nebenbei wertvoller Humus, der wieder in den Gartenkreislauf eingespeist werden kann.

Die geschnittenen Zweige können auch als Drainageschicht und Kern von Hoch- und Hügelbeeten eingebaut werden und sorgen dann dafür, dass die auf sie folgenden Kompost- und Mistschichten nicht zu sehr verdichten und faulen. Zudem dienen sie als langfristige Düngung.

Der NABU bietet ein Infopaket zu Vögeln im Garten und dem naturnahen Garten an.
Es kann angefordert werden gegen Einsendung von 5,- € beim NABU, Stichwort „Gartenvögel“, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg.

Presserechtlich verantwortlich: Oliver Kraatz, NABU Oldenburg, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg
 

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