Sonntag, 19.9.2021
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Gründungstournee „Der NABU kommt“: Erster Vortragsabend des NABU – Auch in Stadland soll Ortsgruppe entstehen
Moderne NABU-Gruppen ohne Vorstände, betreut von der hauptamtlichen Geschäftsstelle

Stadland, Oldenburger Land, d. 13.9.2021:
Im Rahmen seiner landesweiten Gründungstournee „Der NABU kommt“ soll auch in der Gemeinde Stadland eine NABU-Ortsgruppe entstehen. „Uns erreichen aus Stadland seit Jahren viele Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern zu Naturschutzthemen“, berichtet NABU-Bezirksgeschäftsführer Oliver Kraatz aus Oldenburg. „Deshalb möchten wir dem großen Interesse nun nachkommen und auch in Stadland eine NABU-Ortsgruppe ins Leben rufen – dann wäre der Landkreis Wesermarsch komplett!“

Deshalb lädt der NABU für Dienstag, 21. September, um 19 Uhr in die Seefelder Mühle ein. „Dafür gelten die 3 G-Regeln“, betont Kraatz, „und wer teilnehmen möchte, muss sich bei uns unter Tel. 0441 – 25600 oder mail@nabu-oldenburg.de anmelden.“

An diesem ersten NABU-Abend wird Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen, der landesweit für die seit 2011 laufende, erfolgreiche Gründungstournee mit inzwischen mehr als 35 neu gegründeten Ortsgruppen verantwortlich zeichnet, einen reich bebilderten Vortrag zum Thema „Heimische Gartenvögel – was kann ich für sie tun?“ halten und darin auf deren Lebensweise, Vogelschutzaktivitäten wie Nistkästen und Winterfütterung sowie allerlei Anekdoten eingehen. Dabei wird Wohlers zusammen mit dem Bezirksvorsitzenden Hartmut Drebing (Berne) auch den NABU, seine Geschichte und Arbeitsweise vorstellen.

Die Gründungstournee „Der NABU kommt“ fußt auf einer „Ent-Vereinsmeierung“, wie Wohlers erläutert: „Es hat sich seit nunmehr 10 Jahren sehr gut bewährt, unsere neuen Gruppen ohne Vorstände arbeiten zu lassen. Sie benötigen lediglich ein kleines Gremium aus Sprecherinnen oder Sprechern, und sie werden von unserer hauptamtlich besetzten Bezirksgeschäftsstelle in Oldenburg betreut“, sagte Wohlers. „Auf diese Weise können sich die Aktiven auf ihre konkrete Naturschutzarbeit vor Ort konzentrieren und müssen sich nicht vor Ort mit Formalien belasten“, ergänzt Geschäftsführer Oliver Kraatz. „Wir haben dadurch einen enormen Zulauf an Aktiven überall dort bekommen, wo im Oldenburger Land und darüber hinaus neue NABU-Gruppen entstanden sind.“ Zwischen Wangerooge und Dümmer hat der NABU derzeit rund 17.500 Mitglieder mit stark steigender Tendenz. „Dadurch konnte und kann viel für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und ihre Lebensräume erreicht werden“, freut sich der Naturschützer. – An diesem ersten Abend in der Seefelder Mühle – weitere Abende sollen in vierwöchigem Turnus als dann fester „NABU-Treff“ stattfinden – wird auch interessantes Info-Material zum Vogelschutz im Garten und anderen Themen bereitliegen. „Wer an diesem ersten Abend nicht teilnehmen kann, kann sich auch in unsere Liste eintragen lassen und wird dann automatisch eingeladen“, schloss Kraatz.

Presserechtlich verantwortlich: Oliver Kraatz, NABU Oldenburg, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg
 

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