Donnerstag, 19.7.2018
Pressedienst NABU Oldenburg  aktuell - archiv

Wilde Nordalpen mit ungezähmtem Tiroler Lech und Aug´ in Aug´ mit Steinadler, Gämse und Co:
Einzigartige Lebensräume unter NABU-Leitung auch abseits gängiger Touristenwege erleben

Oldenburg/Hannover/Bremervörde/Garmisch-Partenkirchen, d. 5.11.2017:
Wie eine bunte Wolke, sich immer wieder verdrehend, gaukeln Dutzende Schmetterlinge über die von rosa-violettem Hauhechel bestandene Wiese; manche lassen sich auf Blüten nieder, andere fliegen in Richtung des weiten Flussbetts davon, dass sich der Tiroler Lech in Jahrtausenden gegraben hat. Hoch droben zieht ein Steinadler seine weiten Kreise, die Thermik nutzend, bis ein zweiter und dritter hinzustoßen, offenbar Jungvögel dieses Jahres, mit der Kulisse einer Kette von Zweitausendern mit ihren sattgrünen Matten. Die Reisegruppe erreicht den Rand des Flussbetts, NABU- Naturpädagogin Heike Neunaber bleibt vor Zwergsträuchern stehen und stellt diese als höchst bedrohte Deutsche Tamariske vor - und kann nahe dieser auf exotisch anmutende Schrecken hinweisen, die es nur in diesem gerölligen, hoch spezialisierten Lebensraum des Stein-Flussbetts gibt - die Wanderer sind fasziniert. Und sie wartet auch gleich mit einem anrührenden Märchen zum Lech auf.

Die Wanderer gehören zu einer Reisegruppe aus ganz Deutschland, die unter inhaltlicher Leitung des NABU Niedersachsen die europaweit herausragenden Lebensräume des ungezähmten Tiroler Lechs, neben der Loire vermutlich der bedeutendste Wildfluss des Kontinents, kennenlernen. Auf dem Programm des NABU, das den Anspruch hat, "auch abseits gängiger Touristenwege" alpine Landschaften der wilden Nordalpen zu erkunden, wird am nächsten Tag auch ein Abstecher ins beschauliche Graswangtal bei Ettal stehen, um über ein Spektiv unter fachkundiger Leitung eines Ornithologen des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern (LBV) einen Blick in einen Steinadlerhorst zu werfen und die dortigen Moorwiesen kennenzulernen. Wildflora in nicht zu übertreffender Üppigkeit in den berühmten Buckelwiesen, die vom LBV gepflegt werden, eine Erkundung des Ufers der wilden Isar bei Krün sowie hochalpine Wanderungen und Besichtigungen - und natürlich viele Sagen und Märchen aus dem Werdenfelser Land und aus Tirol, auf die sich Heike Neunaber spezialisiert hat - stehen auch auf dem Programm dieser Reise, die als Standort das Zugspitzdorf Grainau bei Garmisch-Partenkirchen gewählt hat und aufgrund der großen Nachfrage um einen Tag verlängert wurde. NABU-Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers geht vor Ort auf die Historie, auf Land und Leute, ein und blättert dabei auch eher unbekannte Seiten auf. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des weltweit einmaligen Alpenzoos in Tirols Landeshauptstadt Innsbruck, die erkundet werden kann. Auf der Hinfahrt wird das LBV-Naturschutzzentrum am Rothsee im fränkischen Hilpoltstein besucht, auf der Rückfahrt eine Zwischenübernachtung in Ebrach im nationalparkwürdigen Steigerwald eingelegt. - Informationen zur vom 26. Juli bis 5. August stattfindenden Reise gibt es unter www.natur-und-reisen.de und Tel. 0441 - 12900.

Presserechtlich verantwortlich: Rüdiger Wohlers, NABU Oldenburg, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg
 

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