Samstag, 21.4.2018
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NABU Stunde der Gartenvögel: Zweite Trendmeldung aus dem Oldenburger Land
Uneinheitliches Bild bei den Meldungen zwischen Wangerooge und Dümmer/Teilnehmerzahl gestiegen

Oldenburger Land, d. 16.5.2017:
Die zweite Trendmeldung zur bundesweiten NABU Stunde der Gartenvögel aus dem Oldenburger Land zeigt ein uneinheitliches Bild zwischen der Insel Wangerooge und dem Dümmer See: Sechs Tage vor Meldeschluss - bis Montag, 22. Mai, können die Zählergebnisse des vergangenen Wochenendes noch an den NABU-Bundesverband nach Berlin unter www.nabu.de gemeldet werden - gibt es sehr unterschiedliche Entwicklungen in den Landkreisen und Stäften des Oldenburger Landes, wie NABU-Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers mitteilt: "In allen Bereichen des Oldenburger Landes haben Mauersegler und Mehlschwalbe im Vergleich zum Vorjahr in der gezählten Anzahl deutlich zugelegt, teilweise wurden mehr als doppelt so viele gemeldet wie im nasskalten Mai 2016", freut sich der Naturschützer. "Über das ganze Oldenburger Land gesehen, ist der Einbruch der Zahlen bei Kohlmeise und Blaumeise, zwei 'Hauptverlierern' bei der Winterzählung, sehr moderat, in städtischen Bereichen sogar im positiven Bereich - hier ist ein starkes Stadt-Land-Gefälle erkennbar", teilt Wohlers mit. Die Betsände des Grünfinken, der bis vor kurzem von den Trichonomaden-Bakterien epidemieartig geschwächt war, hat sich kräftig erholt.

"Auffallend ist, dass fast überall die Amsel ganz deutlich den Schnabel vorn hat - im Gegensatz zum Bundestrend, wo der Haussperling klarer Tabellenführer ist." Im Oldenburger land gehöre der Haussperling, so Wohlers, zwar auch zum "Spitzenteam", aber nicht so stark wie andernorts, teilweise sogar deutlich im Minus gegenüber 2016. Der nächste Verwandte, der Feldsperling, habe gegenüber dem Vorjahr sogar bis zu einem Drittel seiner Meldungen eingebüßt, betont Wohlers den Abwärtstrend dieser Vogelart, der sich der NABU Oldenburger Land durch ein von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördertes Schutzprojekt annimmt. Zugelegt haben in der gemeldeten Anzahl auch Dompfaff und Zaunkönig, seltener waren Meldungen des Rotkehlchens. Als besonders erfreulich sieht der NABU-Bezirksgeschäftsführer die weiter gestiegene Anzahl der Teilnehmer zwischen Wangerooge und Dümmer. "Dadurch finden viele Tausend Menschen auch im Oldenburger Land Zugang zur Vogelwelt, zur Natur - ein wunderbarer und unschätzbar wertvoller Effekt, denn nur was ich kennen, kann ich auch schützen!" Sehr viele Meldungen seinen noch nicht verarbeitet, sodass noch mit Änderungen gerechnet werden müsse.

Presserechtlich verantwortlich: Rüdiger Wohlers, NABU Oldenburg, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg
 

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