Freitag, 19.10.2018
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Große Freude beim NABU: 20. neue Ortsgruppe seit 2011 gegründet/Neue Gruppe in Edewecht
Großer Zulauf auch an Ehrenamtlichen als Eregbnis der Gründungstournee/Weitere Orte sollen folgen

Edewecht/Oldenburg, d. 4.4.2017:
Große Freude beim NABU: Am Montag wurde in Edewecht die nun bereits 20. neue Ortsgruppe seit dem Start der Gründungstournee "Der NABU kommt" im Oldenburger Land gegründet. Zwischen Wangerooge und dem Dümmer See erhöht sich damit die Zahl der Ortsgruppen auf 32.

Aus der sehr gut besuchten Runde, die am Montagabend den Weg zum NABU im "Landhaus Edewecht" gesucht hatte, kamen auch diesmal zahlreiche Anregungen und Ideen für die künftige NABU-Arbeit in der Ammerlandgemeinde. Bezirksvorsitzender Rolf Grösch und Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers freuten sich über die sehr große Resonanz. Sprecher der neuen Gruppe ist Jörg Bussmann aus Kleefeld. Der NABU Edewecht trifft sich öffentlich an jedem 1. Montag des Monats um 19.30 Uhr im "Landhaus Edewecht", Hauptstr. 53 - wegen des Maifeiertags erst wieder am 8. Mai. Vor der Gründung hatte Wohlers einen reich bebilderten Vortrag über naturnahe Gärten gehalten und Tipps gegeben, diesen für Schmetterlinge und andere Wildtiere attraktiv zu machen.

Mit der Gründung der nun 20. neuen Gruppe schlägt der NABU einen bedeutenden Meilenstein ein: Die Gründungstournee begann 2011 mit der Stadt Jever sowie Lemwerder und Berne, letztere zum "NABU Stedingen" zusammengefasst". Das Prinzip der Gründungstournee, "das einen Großteil ihres durchschlagenden Erfolgs ausmacht", wie Rüdiger Wohlers erläuterte, ist "die Entschlackung von Vereinsarbeit: Die neuen Ortsgruppen sind weder eingetragene Vereine noch müssen sie Vorstände bilden oder Protokolle abliefern. Sie bilden Sprechergremien und sind Teil der Bezirksgruppe, von deren hauptamtlichen Mitarbeitern sie nach Kräften unterstützt werden", betonte Vorsitzender Rolf Grösch. "Auf diese Weise können sich die Ehrenamtlichen direkt im Naturschutz engagieren, ohne viele Regularien einhalten zu müssen. Dadurch fanden auch viele neue Ehrenamtliche den Weg zum NABU im Oldenburger Land, und es sind zahlreiche konkrete Naturschutzprojekte - von NABU-Kindergruppen über Obstbaumwiesen, von Nistkastenaktionen über Landnutzungskampagnen bis hin zu Vogelschutzprojekten, zum Klimaschutz und zu Krötenzäunen entstanden - eine großen Vielfalt erfreut uns!" berichtete Wohlers. Mittlerweile werde die Gründungstournee, hob Vorsitzender Rolf Grösch hervor, bundesweit als Modellprojekt beobachtet und sei dafür auch mit der höchsten Auszeichnung des NABU, der Lina Hähnle Medaille, benannt nach der Gründerin des 1899 entstandenen Verbandes, ausgezeichnet worden. - Der NABU hat noch viel vor in den nächsten Jahren im Oldenburger Land: Weitere Gruppen sollen im Rahmen seiner Gründungstournee entstehen.

Presserechtlich verantwortlich: Rüdiger Wohlers, NABU Oldenburg, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg
 

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