Samstag, 21.4.2018
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Zahlreiche Vögel sterben an Glasflächen
NABU ruft zu Gegenmaßnahmen auf und gibt Tipps

Oldenburg, d. 8.2.2017:
Zahlreiche Vögel sterben jedes Jahr an Glasflächen: Freistehende Scheiben als Windschutz, große, Bäume reflektierende Scheiben, Zimmerfenster, hinter denen Pflanzen als scheinbare "Landeplätze" zu stehen scheinen, lassen die Gefiederten dagegen fliegen, oft mit hoher Geschwindgikeit, sodass viele dadurch sterben. Darauf weist NABU-Bzeirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers hin. "Es ist grauenvoll, miterleben zu müssen, wie manches Vogelleben dadurch zuende geht", sagt Wohlers. "Viele Vögel sterben nicht gleich, sondern bleiben verletzt liegen, sodass sie eine leichte Beute für Katzen oder auch Ratten werden", sagt der Naturschützer, der sich besorgt zeigt, dass offenbar "ein Trend zu immer größeren Glasfassaden und vor allem zu freistehenden Scheiben besteht, die für Vögel zu erheblichen Todesfallen werden können, auch in Oldenburg!" Sogar mancher Eisvogel gehöre zu den Opfern.

Daher ruft der NABU auf, Glasflächen für Vögel zu entschärfen - auch solche von Wintergärten oder Unterständen. Dies kann durch verschiedene
Maßnahmen wie Rollos, Vorhänge oder auch spezielle Klebstreifen und andere Strukturen geschehen, die auf die Scheiben aufgebracht werden können; dazu sind im Handel auch sehr effektvolle UV-reflektierende Markierungen erhältlich. Auch Bauherren können bereits bei der Planung mithelfen, den Vogeltod an Glasflächen zu verhindern. - Ein kostenloses Faltblatt zu diesem Thema, das vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) erstellt wurde, hält der NABU in seiner Geschäftsstelle am Schlosswall 15 montags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr bereit. Es kann dort auch unter Tel. 0441 - 25600 angefordert werden.

Presserechtlich verantwortlich: Rüdiger Wohlers, NABU Oldenburg, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg
 

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