Samstag, 15.8.2020
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NABU-Ausstellung "Neubürger" informiert über tierische Einwanderer
Noch bis zum 21. Januar in den Schlosshöfen zu sehen

Oldenburg, d. 9.1.2017:
Marderhund, Wollhandkrabbe, Kastanien-Miniermotte und Nilgans: Exotisch klingende Namen von auch - einst - exotischen Tieren. Über diese Arten, stellvertretend für viele andere, die auf unterschiedlichen Wegen in den vergangenen Jahrzehnten zu uns in Mitteleuropa gefunden haben, informiert die am Montag in den ECE-Schlosshöfen eröffnete Ausstellung "Neubürger". Dabei geht es in der von Etta Bengen und Kai Wenke konzipierten und umgesetzten Ausstellung, zu der auch Präparate gehören, um die "spannende Geschichte zu diesen Arten, die für viele andere stellvertretend stehen, und die Auswirkungen auf hiesige Lebensräume", sagte NABU-Geschäftsführer Rüdiger Wohlers bei Eröffnung der Ausstellung. "Und ebendiese Geschichte ist spannend und so unterschiedlich; vom aus den Weiten Sibiriens langsam zu uns eingewanderten großen Marderhund bis hinzur winzigen, schwere Schäden auslösenden Kastanien-Miniermotte, der aus Zierhaltung entflohenen und sich in großer Anzahl auch in Norddeutschland vermehrenden Nilgans bis zur Wollhandkrabbe, die einst im Bilgenwasser von Schiffen in die Nordsee gelangte."

Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonnabend, 21. Januar, zu den Öffnungszeiten in den ECE-Schlosshöfen zu sehen. Sie wurde von der Niedersächischen Bingo-Umweltstiftung, der Barthel-Stiftung, vom BUND Oldenburg, von der Fa. aktiv + irma sowie Privatpersonen bezuschusst. "Der NABU Oldenburger Land dankt den Unterstützern ganz besonders. Ohne sie wäre die Umsetzung der Ausstellung, die nun durch den Nordwesten auf Tournee gehen soll, nicht möglixch gewesen", betonte NABU-Geschäftsführer Rüdiger Wohlers bei der Eröffnung.

Presserechtlich verantwortlich: Rüdiger Wohlers, NABU Oldenburg, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg
 

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